Änderungen bei den Aufzeichnungspflichten in Kraft getreten

Mit Wirkung zum 01.08.2015 sind Änderungen bei den Dokumentationspflichten in Kraft getreten.

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Folgendes ändert sich:

  • Aufzeichnungspflichten für mitarbeitende Familienangehörige entfallen
    Bei der Beschäftigung von engen Familienangehörigen (Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, Kinder und Eltern des Arbeitgebers) entfallen die Aufzeichnungspflichten ab dem 01.08.2015.
  • Zusätzliche Grenze bei der Einkommensschwelle
    Bisher waren nach der MiLoDokV lediglich die Arbeitnehmer von den Dokumentationspflichten befreit deren verstetigtes regelmäßiges monatliches Entgelt mehr als 2.958 € brutto betrug. Diese Grenze gilt auch weiterhin – sie wird allerdings dahingehend ergänzt, dass  die Aufzeichnungspflicht nach dem Mindestlohngesetz bereits dann entfällt, wenn das verstetigte regelmäßige Monatsentgelt mehr als 2.000,- € brutto beträgt und dieses Monatsentgelt jeweils für die letzten tatsächlich abgerechneten 12 Monate nachweislich gezahlt wurde.

Veröffentlicht im August 2015

 

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Isabell Wagner

Isabell Wagner ist bei Mayer & Kollegen die erste Ansprechpartnerin bei Fragen rund um die Lohnabrechnung. Die Expertin im Lohnbereich verfügt zudem über umfangreiches Spezialwissen zur Abrechnung von Saisonarbeitskräften.

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