Das Hausbankprinzip

In der Förderlandschaft Deutschland ist das Hausbankprinzip weit verbreitet. Das bedeutet, dass öffentliche Fördermittel im Regelfall nicht direkt von den Geldgebern ausgezahlt werden – sondern über die jeweilige Hausbank des Unternehmens.

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So funktioniert das Hausbankprinzip:
Das Unternehmen erstellt ein Konzept über die geplante Investition/Sanierung etc. und stellt dieses Konzept seiner Hausbank vor.
In einem zweiten Schritt wird dann festgelegt ob und inwieweit eine Beantragung von Fördermitteln möglich und sinnvoll ist. Dabei spielt die Hausbank eine zentrale Rolle – sie prüft das Projekt auf Wirtschaftlichkeit hin und entscheidet ob Sie das Vorhaben begleiten will. Der Förderantrag wird – wenn alle weiteren Punkte positiv beschieden werden konnten – von der Hausbank an sein Zentralinstitut oder an die Förderbank – bspw. die KfW-Bank – weiter. Die Förderbank prüft den eingehenden Antrag und gibt dann ein Förderangebot an die Hausbank ab. Diese Prüfung nimmt im Regelfall 2-4 Wochen in Anspruch, vorausgesetzt es liegen alle notwendigen Daten vor.

Die Hausbank schließt dann auf Basis des Förderangebots einen Darlehensvertrag mit dem Unternehmen ab. Die Hausbank ruft dann die zugesagten Fördermittel ab und leitet diese zu den vereinbarten Konditionen an die Firma weiter.

WICHTIG: Erst jetzt kann mit der Realisierung des Projektes begonnen werden!

Ab 01.07.2013 höhere Pfändungsfreigrenzen

Durch die Pfändungsfreigrenzen- bekanntmachung 2013 gelten ab dem 1. Juli 2013
höhere Pfändungsfreigrenzen für Arbeitseinkommen.
Erhöht werden die geschützten Beträge, die bei einer Zwangsvollstreckung in Forderungen und andere Vermögensrechte nicht gepfändet werden dürfen.
Der Pfändungsschutz stellt sicher, dass Schuldner auch bei einer Pfändung ihres Arbeitseinkommens ihr Existenzminimum sichern und die gesetzlichen Unterhaltspflichten erfüllen können.

Die Höhe der Pfändungsfreigrenzen für Arbeitseinkommen wird jeweils zum 1. Juli eines jeden zweiten Jahres an die Entwicklung des Grundfreibetrags angepasst. Zuletzt sind die Pfändungsfreigrenzen zum 1. Juli 2011 erhöht worden. Der steuerliche Grundfreibetrag hat sich seitdem um 1,57 % erhöht. Hieraus ergibt sich eine entsprechende Erhöhung der Pfändungsfreigrenzen.

Ab dem 1. Juli 2013 beträgt der monatlich unpfändbare Grundbetrag 1.045,04 € (bisher: 1.028,89 €). Dieser Betrag erhöht sich, wenn gesetzliche Unterhaltspflichten zu erfüllen sind, um monatlich 393,30 € (bisher: 387,22 €) für die erste und um jeweils weitere 219,12 € (bisher 215,73 €) für die zweite bis fünfte Person.

Auf der Internetseite des Bundesministeriums der Justiz kann eine Broschüre heruntergeladen werden, in der die vom 1. Juli 2013 bis zum 30. Juni 2015 geltenden Pfändungsgrenzen für Arbeitseinkommen, jeweils gestaffelt nach der Höhe des monatlich, wöchentlich oder auch tageweise zu leistenden Arbeitslohns sowie nach der Anzahl der unterhaltsberechtigten Personen, ablesbar sind. Unter Arbeitseinkommen ist das jeweilige Nettoeinkommen des Schuldners zu verstehen.

Veröffentlicht im August 2013

 

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Markus Winkler

Markus Winkler ist Steuerberater und landw. Buchstelle bei der Mayer & Kollegen Steuerberatungsgesellschaft. Er ist neben der steuerlichen besonders auf die betriebswirtschaftliche Beratung sowie auf die Einrichtung und Betreuung von Kostenrechnungen spezialisiert.

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