Geplante Änderungen im Jahressteuergesetz 2013: Verkürzung der Aufbewahrungsfristen

Im Regierungsentwurf zum Jahressteuergesetz 2013 ist vorgesehen die Aufbewahrungsfristen zu verkürzen.

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Sollte die Regelung in Kraft treten, dann würde die Wirtschaft jährlich um 600-800 Mio. € entlastet werden.

Die Aufbewahrungsfrist soll in den Jahren 2013 und 2014 auf 8 Jahre, ab 2015 dann dauerhaft auf 7 Jahre für folgende Unterlagen verkürzt werden:

  • Bücher, Aufzeichnungen und Inventare
  • Jahresabschlüsse, Lageberichte, Eröffnungsbilanz
  • zum Verständnis der vorgenannten Unterlagen erforderliche Arbeitsanweisungen und Organisationsunterlagen
  • Buchungsbelege
  • Unterlagen, die einer mit Datenverarbeitungsmitteln abzugebenden Zollmeldung beizufügen sind. Das gilt, sofern die Zollbehörden auf ihre Vorlage verzichtet oder die Belege nach erfolgter Vorlage zurückgegeben haben.

Ansonsten bleibt es bei den bisherigen Aufbewahrungsfristen von 6 bzw. 10 Jahren. 

HINWEIS: Die Regelung ist noch nicht in Kraft getreten - derzeit gelten also noch die bisherigen Aufbewahrungsfristen von 6 bzw. 10 Jahren.

 

 

Veröffentlicht im August 2012

 

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Christine Mayer-Stöcker

Dipl. Volkswirtin (FH) Christine Mayer-Stöcker ist Partnerin der Mayer & Kollegen Steuerberatungsgesellschaft. Die Steuerberaterin ist auf die Betreuung der grünen Gewerbebetriebe, Agrarunternehmen und das Agribusiness spezialisiert.

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