Scheidungskosten als außergewöhnliche Belastung?

Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz hatte kürzlich darüber zu entscheiden, ob Scheidungskosten nach der Neuregelung des § 33 Abs. 2 Satz 4 EStG als außergewöhnliche Belastungen abziehbar sind.

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Nach der Neuregelung des § 33 Abs. 2 Satz 4 EStG sind Prozesskosten nur dann als außergewöhnliche Belastung abziehbar, wenn diese Aufwendungen dazu führen, dass der Steuerpflichtige seine Existenzgrundlage verliert und seine lebensnotwendigen Bedürfnisse im üblichen Rahmen nicht mehr befriedigen kann.

Im Urteilsfall hat das Finanzgericht die Prozesskosten zum Abzug zugelassen – für die Scheidungsfolgekosten hat es dagegen den Abzug abgelehnt. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung des Falles ist die Revision zum Bundesfinanzhof zugelassen worden.

Veröffentlicht im Februar 2015

 

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Bertram Mayer

Ing. agr. grad Bertram Mayer ist Gründer und Partner der Mayer & Kollegen Steuerberatungsgesellschaft. Als Steuerberater und vereidigter Buchprüfer ist er der Spezialist für Hofübergaben und der Beratung bei den Fragestellungen rund um eine Unternehmensübergabe.

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