Verbilligte Überlassung von Wohnraum

Bisher war die verbilligte Überlassung von Wohnraum nur dann unproblematisch, wenn die vereinbarte Miete mindestens 75 % der ortsüblichen Miete betragen hat.

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Wurde ein Mietentgelt vereinbart, das zwischen 56 % und 75 % der ortsüblichen Miete lag, musste nachgewiesen werden, dass über einen Zeitraum von in der Regel 30 Jahren ein Gewinn erzielt werden kann. Lag die tatsächliche Miete bei weniger als 56 % der ortsüblichen Miete, so konnten die Kosten nur anteilig geltend gemacht werden.

Ab dem Jahr 2012 gibt es nur noch eine einheitliche Prozentgrenze: Beträgt die tatsächliche Miete mindestens 66 % der ortsüblichen Miete, dann können die Kosten in vollem Umfang geltend gemacht werden. Liegt die tatsächliche Miete darunter, so können die Kosten nur anteilig zum Abzug gebracht werden.

Wenn Sie Vermieter von Wohnraum sind, überprüfen Sie bitte Ihre Mietverhältnisse und veranlassen gegebenenfalls rechtszeitig eine Anpassung der Miete, um den vollen Kostenabzug nicht zu gefährden.

Veröffentlicht im Dezember 2011

 

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Michael Mühlhäuser

Dipl. Ing. (FH) Michael Mühlhäuser ist Steuerberater und Partner bei der Mayer & Kollegen Steuerberatungsgesellschaft. Der Spezialist für Fragen rund um die Umsatzsteuer betreut zudem die klassischen land- und forstwirtschaftlichen Betriebe.

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