Tierproduktion

Die Branche der Tierproduktion wurde in den vergangenen Jahren immer wieder durch Turbulenzen erschüttert. Mit scheinbar beständiger Regelmäßigkeit erregen sogenannte Skandale die ganze Branche und fachen Diskussionen über die sachliche Qualität einerseits und die allgemeine Moral der Tierhaltung andererseits an. Wenn dann auch noch die Klimaforscher alarmschlagen und auf die enormen Treibhausgase der Viehhaltung hinweisen, wie zuletzt eine Studie der Food and Agriculture Organisation (FAO) steht endgültig fest, dass die Tierproduktion eine der anspruchsvollsten Branchen mit enormen Herausforderungen ist - denn die wirtschaftlichen Schwierigkeiten sind an diesem Punkt ja noch nicht einmal berücksichtigt.

Die Branche der Viehhalter hat es einerseits mit steigenden Futterkosten und gestiegenen Arbeits- und Betriebskosten zu tun - andererseits versucht die Lebensmittelbranche mit Nachdruck, immer niedrigere Einkaufspreise durchzusetzen.

Ob den Verbrauchern dadurch tatsächlich Lebensmittel angeboten werden, ist eine andere Frage. Dass die Qualität trotz stetig sinkender Erzeugerpreise nicht sinken darf, wird allgemein angenommen. So verschärft sich die wirtschaftliche Situation der Tierproduzenten immer schneller.

Im Jahr 2009 haben die Milchviehbetriebe mit öffentlichkeitswirksamen Streiks erstmals auf eindrucksvolle Art auf die Probleme der gesamten Branche - und die Milchviehhalter im Speziellen -  aufmerksam gemacht. Die Verbraucher wollen günstiges Fleisch oder andere tierische Erzeugnisse wie Milch, Käse, Eier und sie verlangen qualitativ hochwertige Ware "von glücklichen Tieren".

Ganz gleich, ob Sie als Veredelungsbetrieb, Vierhalter oder Futterbaubetrieb in dieser Branche zuhause sein: Das Spannungsfeld von niedrigen Erzeugerpreisen einerseits und dem Wunsch nach höchster Qualität und Lieferantenservice andererseits, ist nur mit bestem betriebswirtschaftlichen Management zu handhaben.

Genau dafür ist das Experten-Team der Mayer & Kollegen Steuerberatungsgesellschaft bekannt, denn der überproportionale Anteil an Mitarbeitern mit agrar-orientierter Ausbildung sorgt für einen außergewöhnlich hohen Sachverstand und Verständnis auf für Details. So nutzen Sie die Chancen, die diese Branche auch heute noch bietet.

 

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